Naturwaldreservat Waldhaus

Die Hohltaube im Naturwaldreservat Waldhaus

So wie Eremit und Bechsteinfledermaus ist auch die Hohltaube (Columba oenas) durch die moderne Forstwirtschaft massiv gefährdet. Lebten 1911 noch 90-100 Brutpaare auf 10 km2 im Winkelhofer Forst des westlichen Steigerwalds, so sind es heute dort nur noch ein Zehntel (siehe Sperber, S. 59).

800px-ColumbaOenasHohltaube, Fotograf: Jim Gifford (Wikimedia Commons)

In Deutschland lebt ein Fünftel aller Hohltauben auf der ganzen Welt. Die Population im 53 km2 großen Forstamt Ebrach ist mit 100 Brutpaaren „die größte bekannte regionale Population ganz Mitteleuropas“. Schuld am „bestürzenden Rückgang“ ist „die Wohnungsnot, der Mangel an Schwarzspechthöhlen“ . Denn „als einzige Wildtaubenart brütet die Hohltaube in den Höhlen des Schwarzspechts“ (ebd.).

1280px-Columba_oenas1Hohltaube, Fotograf: Chris Cant (Wikimedia Commons)

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