Faktencheck: Überleben von Waldarten in Einzelbäumen

Geschichte wiederholt sich

Die Bayerische Staatsregierung hat sich in den vergangenen 90 Jahren nicht wirklich geändert:

  • 1928 lehnte sie das von den Naturschutzverbänden geforderte Schutzgebiet von 500-ha-Größe ab. Schon damals handelte sie getreu dem Mergnerschen Motto „Small is beautiful“ und richtete zwei Minischutzgebiete ein.
  • 2015 ließ sie das 800 ha große Schutzgebiet „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“ gegen den Protest von Naturschutzverbänden wieder aufheben. Stattdessen richtete sie wieder Minischutzgebiete ein: Sie heißen nun „Waldtrittsteine“.1

Es gibt Zyniker, die dem Steigerwald die Schutzwürdigkeit absprechen, weil es dort so wenige Uraltbäume und so wenige Urwaldreliktarten gibt.

Nach oben
Zurück zur Einleitung

  1. siehe Regierung hebt Schutzgebiet im Steigerwald auf, Süddeutsche Zeitung vom 12. August 2015 []