Buchempfehlung: Ulrich Mergner – Das Trittsteinkonzept

„Manch ein Waldbesitzer oder Förster macht es sich immer noch einfach und meint, naturnahe oder naturgemäße Waldbewirtschaftung würden bereits genügen, um die Biodiversität in den Wäldern zu sichern. Dem ist nicht so.“
Ulrich Mergner1

Einleitung

Ulrich Mergner hat ein Buch geschrieben: Das Trittsteinkonzept. Für alle diejenigen, die Ulrich Mergner noch nicht kennen: Er ist Leiter des Forstbetriebs Ebrach im Steigerwald. In einem früheren Artikel habe ich ihn einmal den Vordenker und intellektuellen Kopf der Anti-Nationalpark-Bewegung genannt – also der Bewegung, die den Nationalpark Steigerwald verhindern will. Dadurch hat er sich bei mir und bei vielen in der Naturschutzszene sehr unbeliebt gemacht, um es vorsichtig auszudrücken. Ich war zeitweise wie besessen davon, ihm Fehler nachzuweisen. Ich habe meine Meinung geändert und empfehle das Buch zur Lektüre.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen erklären, warum ich meine Meinung über das Trittsteinkonzept geändert habe und warum ich Ulrich Mergner nicht mehr für einen Feind, sondern für einen Freund des Waldnaturschutzes halte. Ich glaube, dass die Gründe für meinen Sinneswandel für viele Naturschützer interessant und spannend sein können.

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Hinweis

Alle Seitenangaben ohne weitere Angabe zu Buchtitel oder Autor beziehen sich auf das Buch von Mergner.

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  1. S. 14 []