Kahlschlag am Huzenbacher See

Hauptverantwortlicher Nummer 2: Jörg Ziegler

Windwurf am Huzenbacher See im Juli 20121

In einem Telefongespräch mit Herrn Langeneck frage ich ihn, warum man den Windwurf nicht einfach hat liegen lassen. Er versucht sich mit drei Gründen zu entschuldigen:

  1. Man habe damals noch gar nicht gewusst, dass der Huzenbacher See Teil des zukünftigen NLPs sein würde.
  2. Die Höhere Naturschutzbehörde in Karlsruhe habe angemahnt, die Fichten zu entfernen, die beim Sturm auf den Schwimmrasen im See gefallen waren.
  3. Die steile Karwand im Süden des Sees sollte ursprünglich nicht geräumt werden. Dass das dann doch geschehen sei, falle in die Verantwortung des für den See zuständigen Försters. Und das sei Jörg Ziegler.

Ziegler leitete damals die Außenstelle Baiersbronn des Kreisforstamts Freudenstadt. Kurze Zeit später wurde er zum Leiter des Fachbereichs 5 der NLP-Verwaltung befördert. Er ist zuständig für Waldbau und Naturschutz. Gerne hätte ich Ziegler am Telefon zum Huzenbacher See befragt, aber der Mann ist ein Phantom: Weder auf der offiziellen Festnetznummer, die mir die Auskunft der NLP-Verwaltung mitteilt, noch auf dessen Handy ist Ziegler zu erreichen. Auch mehrfache Bitten um Rückruf werden von ihm nicht beachtet.

Wesentlich auskunftsfreudiger war Ziegler gegenüber dem Schwarzwälder Boten. In einem Bericht vom 25. Oktober 2013 mit dem Titel „Moorsee erholt sich wieder“ läßt sich Gabriele Mießler vom „Fachmann“ die Welt erklären. Es sind vor allem zwei Behauptungen Zieglers, die schlicht und einfach falsch sind:

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  1. Die folgenden Fotos von stammen von Christian Bollian, dem das große Verdienst zukommt, als einziger die Entwicklung des Huzenbacher Sees im Internet auf seiner Webseite Schwarzwald-Informationen zu dokumentieren. []