Nationalpark Jasmund

Fichteneinschläge

Im Sommer 2013 wollten meine Frau und ich eigentlich im Nationalpark Jasmund Urlaub machen. Doch dann stieß ich bei meinen Recherchen im Internet auf folgenden Bericht des Nordmagazins vom 21. März 2013:

Im Video wird kein Harvester bei der Arbeit gezeigt, sondern der Forwarder Gremo 1050 F, mit dem die gefällten Bäume in den Rückegassen abtransportiert werden. Er wiegt 12,1 t und kann bis zu 10,5 t Holz transportieren (siehe Technische Daten oder PDF-Broschüre). Zum Vergleich: Der bekannteste russische Panzer des 2. Weltkriegs, der T-34, wog mit 30,9 t nur 8,3 t mehr als ein vollbeladener Forwarder. Der dazu passende Harvester 1050 H der Firma Gremo wiegt 14,7 t.

 

Dezernatsleiter Dr. Ingolf Stodian argumentiert ähnlich wie sein Kollege Henning Walter vom Nationalpark Eifel, dessen Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger Sie hier nachlesen können: „Kahlschlag im Nationalpark Eifel“.

Dass man von Fichten- auch naturschonender und langsamer in Buchenwälder umwandeln kann, erklärt Förster Peter Wohlleben auf seiner Facebook-Seite.

Buchejunge Buchen im Wald von Wohlleben, die im Schatten von Fichten aufwachsen

Wir werden nun nicht in den Nationalpark Jasmund fahren. Unseren Urlaub verbringen wir im Nationalpark Hainich und im Nationalpark Kellerwald-Edersee. Dort gibt es keine Kahlschläge.