Schneelochweg zum Brocken

Alte Wanderführer über den Schneelochweg

Den Schneelochweg war früher ein viel begangener Wanderweg. Wie oben erwähnt ging ihn bereits Heinrich Heine im Jahr 1824. In allen einschlägigen Wanderführern wird er erwähnt. So schreibt beispielsweise Hans Hoffmann im Jahr 1899 in seinem damals sehr bekannten Wanderführer „Der Harz“ über den Schneelochweg:

„Heute wählt man zumeist den stark abkürzenden und interessanten Fußweg durch das Schneeloch … Die obere Strecke ist äußerst steil, führt uns aber durch echteste Brockennatur. Das ist Hochgebirgswald, knorrige, zottige Fichtenstämme, mit graugrünem Moose wie mit einem wunderlichen Pelzwerk dicht überkleidet.“ (zit. n.: Mothes, S. 115)

Im Griebens Reiseführer über den Harz aus dem Jahr 1926 findet sich folgender Eintrag:

„Der letztere, freilich beschwerlichere (Steig), ist so wohl an den vielbetretenen, glatten Felsblöcken wie an den Stangen, die zur Orientierung aufgestellt sind, zu erkennen … und führt uns durch Gehölz zum Schneeloch, einer zerklüfteten Felsmasse, die den Schnee am längsten festhält, und weiter über sumpfige, durch Baumstämme gangbar gemachte Strecken hinunter.“ (zit. n. Mothes, S. 116)

 

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