Großkahlschlag am Heinrich-Heine-Weg

Der Kahlschlag auf Google-Maps

Der Kahlschlag ist 25 – in Worten: fünfundzwanzig – ha groß. Es handelt sich folglich definitionsgemäß um einen Großkahlschlag. Er ist vom Flugzeug gut sichtbar. Direkt in der Mitte des Luftbilds steht die Bremer Hütte:

Quelle: Google-Maps

Wenn Sie die Karte mit der Maus verschieben, werden Sie noch viele weitere Kahlschläge entdecken: z. B. die im Kleinen Sandtal im Nordosten. Die Fichtenwälder sind löchrig wie ein Schweizer Käse.

Video des Kahlschlags

Auf YouTube hat der User „DennisWeltweit“ im Sommer 2010 ein zweiminütiges Video des Kahlschlags hochgeladen:

Das Video demonstriert unfreiwillig, welche Verwirrung die Informationsschilder der Nationalparkverwaltung in den Köpfen der Besucher hinterlassen:

„Dieses freie Feld hier ist vom Sturm Kyrill ..  ja .. abgeholzt worden. Das kann man da auf der Schautafel ganz schön sehen. Da ist das gut beschrieben. Dass das halt so belassen werden soll. Und dass die Natur sich selbst wieder heilt sozusagen.“

Es war nicht Kyrill, der die 25 ha abgeholzt hat, sondern das Nationalparkforstamt. Die Fläche wurde gerade nicht so „belassen“, sondern die Fichten wurden gefällt und samt Kronenabfall verkauft. Die Natur muss sich nicht „heilen“: Sie war nie verwundet. Stürme und Borkenkäfer gehören zur Natur dazu.

Nach oben
Zurück zur Einleitung
Nächste Seite: Kritik an der offiziellen Begründung des Großkahlschlags