Experten gegen Kahlschläge

Sven Wagner

Prof. Dr. Wagner lehrt am Institut für Waldbau an der TU Dresden.

Förderung der Wiederverfichtung in der Borkenkäfer-Sicherheitszone nördlich der Plessenburg1

Er beschreibt in seinem Tagungsbeitrag detailliert „Waldbauliche Methoden der Bucheneinbringung in Fichtenbeständen“. Kahlschläge gehören nicht dazu. Ganz im Gegenteil:

„Sehr kurze Überschirmungszeiträume und / oder sehr starke erste Auflichtungen fördern die Fichte gegenüber der Buche. Der Ausgang des Wettbewerbs zwischen konkurrierenden Arten hängt also auch bei Buche und Fichte vom Auflichtungsgrad ab […] – für die relative Förderung der Buche sollte es dabei nicht zu hell werden. Der relative Vorteil der Fichte kann in solchen Situationen des Weiteren durch Mäuse- und Verbissschäden an den Buchen vergrößert werden. […] Vergrasungen, starke Auflichtungen in Schirmen oder Südsaumexposition prädestinieren Verjüngungsflächen für Mäuseschäden.“2

Sehr starke Auflichtung in der Borkenkäfer-Sicherheitszone nördlich der Plessenburg3

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  1. Kahlschlag F, siehe Karte []
  2. S. 57 []
  3. Kahlschlag F, siehe Karte []