Der Nationalpark Harz als Opfer der Förster

Schluss: Prozessschutz auf für Fichtenforste

Ich bin für Prozessschutz auch für Fichtenforste. Ohne Wenn und Aber. Wenn Förster unbedingt Fichtenforste „umbauen“ wollen, so mögen sie das tun: in den Wirtschaftswäldern des Harzes, des Sauerlands, des Bayerischen Walds, des Schwarzwalds oder der Eifel. Dort harren Hunderte von Quadratkilometern Fichtenforste darauf, in naturnahe Laubmischwälder umgebaut zu werden. Aber aus einem Nationalpark sollen sich die Förster heraushalten. Dort bietet sich die einzigartige Chance, der Natur zuzuschauen, wie sie selbst ohne menschliche Störung einen Fichtenforst entwickelt. Diese Entwicklung zuzulassen, ist das Alleinstellungsmerkmal eines Nationalparks. Nach allem, was wir wissen, entwickeln sich Fichtenforste von ganz alleine zu Mischwäldern, wenn man sie läßt (siehe Waldentwicklung auf nicht geräumten Windwürfen). Und wenn nicht? Na und?

Großkahlschlag im Kleinen Sandtal

 

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