Kahlschläge am Wüstebach

Manipulation der Öffentlichkeit durch Public-Relation

Hennig Walter, Leiter des Nationalparks, weiß, dass der Anblick hektargroßer Kahlschläge ausgerechnet in einem Nationalpark „für manche Besucher irritierend“ ist: „Daher ist eine intensive Information durch eine breit gefächerte Öffentlichkeitsarbeit – von Informationsschildern vor Ort, erstmals Bürgerwanderung zum Thema bis hin zur Pressearbeit – ebenso wichtig.“ (Leistungsbericht, S. 2, Hervorhebungen von mir)

3% des Gesamtbudgets des LIFE+-Projekts fließen allein in die Öffentlichkeitsarbeit: macht bei 4,2 Millionen € stolze 126.000 €! Aus diesem Topf wird z. B. Anika Poetschke bezahlt, die nichts anderes macht, als die Öffentlichkeit und die Presse mit immer denselben Propagandaformeln zu bearbeiten. Auch bei der Nationalparkverwaltung sind gleich 4 Mitarbeiter für Pressearbeit abgestellt: Michael Lammertz, Anja Koch, Anja Olligschläger und Annette Simantke.

Mit Erfolg: Die lokale Presse macht sich zum Sprachrohr des Projekts und übernimmt sämtliche Pressemitteilungen ungeprüft. Ein Beispiel ist der Artikel „Fichten in Bachtälern des Nationalparks haben ausgedient“ vom 19. Januar 2012 in der Aachener Zeitung. Michael Hamacher entblödet sich nicht, die Pressemitteilung wortwörtlich zu übernehmen. Weitere Beispiele für das Elend des zeitgenössischen Journalismus sind:

 

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