Riesenkahlschlag am Lackenberg

Einleitung

1976 schreibt Richard Plochmann, Professor für Forstpolitik und Forstgeschichte an der Universität München, in der Zeitschrift „Nationalpark“:

„Wer aber ungenutzte Natur sucht und dann Motorsägen hört, Holzganter und Abfuhrstraßen findet, wird je nach Engagement und Temperament mit stiller Enttäuschung und lautstarkem Protest reagieren. So oder so, er wird um eine Hoffnung ärmer heimkehren.“1

Nach einem Besuch des Lackenbergs im nördlichen Erweiterungsteil des Nationalparks Bayerischer Wald bin ich tatsächlich eine Hoffnung ärmer. Ich zeige Ihnen viele verstörende Bilder der Kahlschläge am Lackenberg und erkläre Ihnen, wie der Nationalpark zu einer Kahlschlagmaschine verkam.

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