Riesenkahlschlag am Hirschgespreng

„Wo einst mächtige Wälder in den Himmel ragten, reihen sich nun kahle Grasflächen aneinander. Insgesamt sind es an die 2000 Hektar weitgehend baumloses, verstepptes Land.“
Christian Sebald in der Süddeutschen Zeitung vom 16.7.2014

 

Fotos vom entfichteten Hirschgespreng – Fortsetzung

Am Ende entstehen Flächen, die dieselbe ökologische Wertigkeit haben wie ein abgeerntetes Mais- oder Kartoffelfeld. Der Vergleich ist ernst gemeint: Auch auf einem brachliegenden Acker wachsen Gräser. Und wenn nebenan ein paar Fichten stehen, wachsen dort auch bald junge Fichten:

 

 

Es ist nur ein weiteres Stück aus dem bayerischen Kuriositätenkabinett, wenn Nationalparkchef Leibl nun ausgerechnet solche Flächen als Naturzonen ausweisen will1. Mit derselben Berechtigung könnte man den Nationalpark Rügen erweitern, indem man die Maisfelder rund um den Park aberntet und zur Naturzone erklärt.

Zum Schluss: Natürlich kommt es auch zur Bodenerosion, insbesondere an den Rückegassen und Forstwegen:

 

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  1. Tricksen, Tarnen, Täuschen, Süddeutsche Zeitung vom 16.7.2014 []