Desinformationsschilder

Märchen über die Handentrindung

Auf einer kleinen Anhöhe des Erlebniswegs steht ein Desinformationsschild zur Handentrindung:

Handentrindung

 

Offensichtlich gibt es im Nationalpark viele ökologisch wertlose Flächen. Denn nur 10 % des Fichtenholzes wird von Hand entrindet. Und natürlich sind die „Schäden durch den Abtransport des Holzes an Waldboden und Vegetation“ überall sehr hoch. Wären sie es nicht, Nationalparke wären überflüssig.

Handentrindung begünstigt nicht etwa das Entstehen von Wildnis. Handentrindete Flächen sehen völlig anders aus als Windwürfe, bei dem das Holz einfach liegen gelassen wurde: Einen undurchdringlichen Verhau aus chaotisch übereinandergestürzten Baumstämmen gibt es nicht mehr. Auch die Kronen der Fichten werden entfernt. Hier zwei Beispiele, auf die Sie am Wegrand stoßen, wenn Sie den Goldsteig weiter in Richtung Ruckowitzschachten gehen:

 

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