Die ausgefallene Apokalypse

Die Fichten rund um den Steinfleckberg im Nationalpark Bayerischer Wald starben 1996 durch Borkenkäferbefall ab. Liest man die Schlagzeilen der Presse damals, ahnt man die Angst und auch die Wut der Anwohner: „Größter Baumfriedhof Europas!“, „Unsere Heimat geht zugrunde“.1 Die apokalyptischen Prognosen haben sich nicht bewahrheitet: Im Gegenteil: heute wächst dort ein junger Fichtenwald, der einem Urwald sehr ähnlich sieht.

Indian Summer am Steinfleckberg

Es gibt einen wunderschönen Rundwanderweg um den Steinfleckberg, der allerdings nicht markiert und auch nicht ausgeschildert ist. Trotzdem ist es nicht verboten, ihn zu gehen und Ortskundige und Einheimische gehen ihn auch. Die Nationalpark-Verwaltung unterstützt das sogar klammheimlich, weil umgestürzte Fichten, die quer über dem Weg liegen, durchgesägt werden. Lesen Sie hier meinen neuen Artikel: Indian Summer im neuen Urwald am Steinfleckberg.

Hinweise: Der Artikel befindet sich hinter einer Paywall und ist nur für Abonnenten lesbar. Der ursprüngliche angekündigte Artikel über das Revier Prozessschutz bei Quierschied erscheint am 30.Juni.

  1. siehe Das Fichtensterben am Lusen []