Besessen

Am kommenden Donnerstag fahre ich nach München zur Kundgebung wegen des Steigerwalds. Seit meinem schweren Fahrradunfall im August 20161 hatte ich nichts mehr zum Steigerwald geschrieben und deswegen hielt ich es für eine gute Idee, einmal in meinen alten Artikeln zu stöbern. Ich war entsetzt. Nicht über den Inhalt der Artikel, sondern über ihre Häufigkeit. Ich war damals wie besessen vom Steigerwald:

Das geht so weiter bis zum September 2015. Und nebenbei war ich auch noch Lehrer. Buchstäblich herausgerissen aus dieser Arbeitssucht hat mich erst der Unfall. Ich vermute, dass ich kein Einzelfall bin. Workaholism ist eine reale Gefahr für viele, die im ehrenamtlichen Naturschutz tätig sind. Es ist die Regel und nicht die Ausnahme, dass viel zu viel Arbeit auf nur einer Schulter lastet: „Einer muss es ja machen!“, „Wenn ich es nicht tue, dann macht es keiner!“, „Es ist doch so wichtig!“.

Übrig geblieben aus meiner Arbeitssucht war ein langer, unvollendeter Entwurf, den ich erst jetzt fertig geschrieben habe. Es war nur noch wenig zu tun. Trotzdem habe ich mir wochenlang Zeit genommen. Es gibt Wichtigeres: z. B. im Garten sitzen und den Blumen zuschauen. Hier geht es zu meinem Artikel: Meinungsmache gegen den GLB „Der Hohe Buchene Wald im Ebracher Forst“.

  1. siehe Schädel-Hirn-Trauma []

Rehabilitation nach Schädel-Hirn-Trauma

Human skull side bones numbered

2. Scheitelbein, 8. Schläfenbein

… Bruch des linken Schlüsselbeins … Bruch des linken Schläfenbeins … Bruch des linken Scheitelbeins … Bruch des linken Felsenbeins (Teil des Schläfenbeins, umgibt das Innenohr) … Wenn Ärzte sich meinen Entlassbericht aus der Klinik durchlesen, holen sie in der Regel tief Luft und sagen lange Zeit erst einmal gar nichts: Dann folgt häufig „Puuuh!“, „Mannomann!“, „Oha!“ oder „Junge! Junge!“ und dann setzen sie eine mitleidige Miene auf. Neulich fragte mich einer: „Wie unglücklich sind Sie denn gefallen, dass sogar das Felsenbein gebrochen war? Das ist doch der härteste Schädelknochen!“ Weiterlesen

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Schädel-Hirn-Trauma

Franz-Josef Adrian, Autor dieses Blogs, hat Ende August einen katastrophalen Fahrradunfall gehabt und dabei ein lebensgefährliches Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Mehrere Operationen haben zwar sein Leben gerettet, aber es bleiben schwere körperliche und geistige Behinderungen. Ob und wann sich sein gesundheitlicher Zustand wieder bessert, ist völlig unklar.

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