Gesche Jürgens und die Pelletheizung ihrer Eltern

Gesche Jürgens ist sogenannte „Waldkampaignerin“ bei Greenpeace. Die Wälder, die Greenpeace interessieren, liegen sonderbarerweise immer ganz weit weg im Ausland. Noch nie gab es von Greenpeace eine Waldkampagne für das Ruhrgebiet, den Harz oder den Bayerischen Wald. Jürgens twittert fast ausschließlich über Polen, Rumänien und Indonesien:

Ihr Auftritt im Film „Die Wahrheit über das Heizen mit Holz“ war eine Katastrophe. Hier geht es zum ersten Teil meiner Kritik: Gesche Jürgens und die Pelletheizung ihrer Eltern.

Wundersame Biotopbaumvermehrung – Fortsetzung

Obwohl sich im März 2017 die Biotopbäume in einem Waldstück nahe Porta Westfalica auf wundersame Weise vermehrt haben, schweigen sich alle Förster bis hinauf zur Führungsebene von Wald und Holz NRW über die genaue Anzahl pro ha aus. Erst nach Intervention des Landebeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit antwortet Herr Barkmeyer, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs, und seine sehr kurze Antwort wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet: „Ca. 25 Biotopbäume“ sollen es sein – und zwar „auf jedem Hektar“. Das wären mehr als doppelt so viele, wie der FSC fordert. Ich möchte Klarheit und schreibe Herrn Barkmeyer einen Brief.

Gruppe von 4 Überhältern, die als Biotopbäume ausgezeichnet wurden; im Hintergrund Stangenholz

Lesen Sie hier meine zwei neuen Kapitel über die wundersame Biotopbaumvermehrung in Porta Westfalica: Das Biotopbaumgeheimnis und Brief an Herrn Barkmeyer vom 8.1.2018.

Wundersame Biotopbaumvermehrung in Porta Westfalica

Weihnachten ist die Zeit der Wunder. Deshalb möchte ich über ein Wunder berichten, das sich in Porta Westfalica zugetragen hat: Die Biotopbäume haben sich nach einer Email an den Förster auf wundersame Weise vermehrt.

Lesen Sie hier meinen Artikel, der das Wunder mit zahlreichen Fotos dokumentiert und bei dem es sich nicht um eine Satire handelt: Wundersame Biotopbaumvermehrung in Porta Westfalica.

Fassadennaturschutz in Porta Westfalica

Ein Bestandsblatt enthält in tabellarischer Form die wesentlichen Informationen über einen Wald, z. B. Zahlen zum Alter der Bäume und zum Volumen des Holzes. Als ich die Bestandsblätter zu einem Waldstück in einem FFH-Gebiet haben möchte, stoße ich neun Monate lang auf eine Mauer des Schweigens: Ich bekomme die Bestandsblätter weder vom Leiter des Forstbetriebsbezirks, noch vom Forstamtsleiter, noch vom Stellvertretenden Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW. Erst als ich den Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit einschalte, erhalte ich die Bestandsblätter. Und sie bestätigen meine Befürchtung: Im FFH-Gebiet wird nur die Fassade von Natur geschützt.

FFH-Gebiet Wälder bei Porta Westfalica

Lesen Sie hier meinen ausführlichen Bericht mit zahlreichen Fotos und Originaldokumenten: Fassadennaturschutz in Porta Westfalica.

Warum der Verzicht des Einzelnen die Welt nicht retten kann

Conference on Debt Issues in Low-Income Countries - Heiner Flassbeck

Nach meinem Beitrag „Warum das Verbrennen von Holz das Verbrennen von Öl nicht ersetzt“ habe ich mehrere Emails von Lesern erhalten, die meinten, dass der einzelne Konsument die Welt doch verändern kann, indem er auf bestimmte Produkte verzichtet. Ich möchte deswegen noch einmal Heiner Flassbeck zitieren und am Schluss auf ein sehr lesenswertes Buch von Kathrin Hartmann verweisen. Es trägt bezeichnenderweise den Titel „Ende der Märchenstunde“. Weiterlesen

Warum das Verbrennen von Holz das Verbrennen von Öl nicht ersetzt

Woche der Holzpellets 2013 (10153208656)

Bereits vor längerer Zeit hatte ich darauf hingewiesen, dass die Verbrennung von Holz nicht klimaneutral ist: Brennholz – Klimaneutralität beruht auf Rechenfehler. Doch selbst, wenn es keinen Rechenfehler gäbe: Das Verbrennen von Holz nützt dem Klima nichts. Denn alle Lobbyisten von Brennholz setzen wie selbstverständlich voraus, dass dadurch weniger Öl verbrannt wird. Diese Voraussetzung aber ist falsch, wie ein neuer Aufsatz von Heiner Flassbeck beweist: Warum Grüne den Neoliberalismus lieben und gesamtwirtschaftliches Denken hassen. Weiterlesen