Wanderung Welyka Uholka

Im Buchenurwald von Uholka habe ich mehrfach die Wanderung von Welyka Uholka gemacht. Heute veröffentliche ich ein erstes Panoramafoto in drei verschieden hohen Auflösungen. In den nächsten zwei Monaten mache ich Pause. Ich muss noch einmal in die Klinik.

Hier geht es zum Artikel: Wanderung Welyka Uholka

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Ein Mischwald als Begründung für den Kahlschlag am Wüstegarten

Warum wurden Ende 2015 am Kellerwaldturm auf dem Gipfel des Wüstegartens 5 ha Fichtenwald kahlgeschlagen?

Die Verantwortlichen geben an, der Kahlschlag diene dem Schutz der Natur. Denn die Fichten seien vom Menschen gepflanzt, sie gehörten da von Natur aus gar nicht hin. Normalerweise wachse am Wüstegarten ein Mischwald aus Birken, Ebereschen und Bergahorn. Die Idee mit diesem Mischwald taucht zum ersten Mal im Jahr 2006 auf, und zwar in einem wichtigen Gutachten von Markus Schönmüller, dem Leiter eines Planungsbüros für Ökologie, Naturschutz und Landschaftspflege. Neun Jahre später hat er in einem Leserbrief den Kahlschlag mit markigen Worten verteidigt.

Ich halte nicht nur die Beschreibung des Mischwalds im Gutachten für mangelhaft, sondern auch die dazu gehörende Fotodokumentation. Hier geht es zu meinem Artikel: Grunddatenerfassung für das FFH-Gebiet „Hoher Keller“

Maßnahmenplan für das FFH-Gebiet „Hoher Keller“

Stellen Sie sich vor, Sie erstellen mit einem Gärtner einen Maßnahmenplan für die Pflege Ihres Gartens: Hecken schneiden, Rasen vertikutieren, Stauden pflanzen und Unkraut jäten. Dann kommen sie abends nach Hause und sämtliche Obstbäume sind weg! Etwas ganz Ähnliches scheint am Wüstegarten im FFH-Gebiet „Hoher Keller“ passiert zu sein.

2014 wurde der Maßnahmenplan für dieses Schutzgebiet veröffentlicht. Er enthält nicht weniger als 24 Maßnahmen. Aber nirgendwo steht etwas von einem 5 ha großen Kahlschlag am Wüstegarten. Hier geht es zu meinem Artikel: Maßnahmenplan für das FFH-Gebiet „Hoher Keller“.

Wanderung zur Passierstelle von Welyka Uholka

In meinem dritten Artikel über den Buchenurwald von Uholka beschreibe ich den Weg vom Hotel Silberparadies zur Passierstelle des Biosphärenreservats. Nicht nur der Urwald hat mich tief beeindruckt, sondern auch die Häuschen auf dem Weg dorthin mit ihren kleinen Viehställen und großen Gemüsebeeten.

Hier geht es zu meinem Artikel: Wanderung zur Passierstelle von Welyka Uholka

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Tag des Waldes in Porta Westfalica

21. März ist „Tag des Waldes“. In Vorfreude auf diesen Festtag hat die Firma Forst- & Agrarservice A. F. Pape Nolte vom 17. – 18. März am Mindener Weg in Porta Westfalica in der Lücke zwischen den Häusern mit den Hausnummern 9 und 11 rund 0,15 ha Wald gerodet. Ich wohne in unmittelbarer Nachbarschaft und die Rodung war für meine Genesung nicht förderlich.

Ein ausführlicher Hintergrundbericht folgt.

Posttraumatische Belastungsstörung

Ich weiß noch genau, wie ich wochenlang im Krankenhaus lag und mir geschworen habe, nie wieder einen Brief an irgendein Forstamt oder irgendeine Umweltbehörde zu schreiben. Nie wieder! Das Leben ist so kurz und derartige Briefe sind doch völlig sinnlos.1 Und jetzt habe ich es schon wieder getan! Ich bin doch verrückt!

Verbissene Vogelbeeren auf dem vergrasten Kahlschlag am Wüstegarten

Hier geht es zu meinem Artikel: Fragen an das Bundesamt für Naturschutz.

  1. siehe z. B. die Antworten der Umweltministerien zu Kahlschlägen im Nationalpark Harz []

5 ha Kahlschlag am Wüstegarten im Kellerwald

Als ich mit meinem Schädel-Hirn-Trauma wochenlang im Krankenhaus und in der Rehabilitationsklinik im Bett lag, habe ich mir drei Dinge vorgenommen:

  1. mit meiner Frau wieder zu tanzen,
  2. den Mentschul (1501 m) im Buchen-Urwald Uholka-Schyrokyj Luh zu erklimmen und
  3. eine Artikelserie zu schreiben über den 5 ha großen Kahlschlag am Wüstegarten im Kellerwald.

O. k. – tanzen mit nur einem Gleichgewichtsorgan ist schwierig. Tanzen Sie mal mit 2 Promille Wiener Walzer! Die Besteigung des Mentschul muss ich auch vorläufig verschieben; das ständige Klettern über Windwürfe ist definitiv noch zu anstrengend.

Aber was schon mal geht, ist der Beginn einer Artikelserie über den Kahlschlag am Wüstegarten. Er erfolgte selbstverständlich nur in allerbester Absicht! Und nur aus einem einzigen Grund: um die Natur zu schützen! Und alle, aber wirklich alle waren dafür: das Bundesumweltministerium, das Bundesamt für Naturschutz, die Obere Forst- und Naturschutzbehörde, das Land Hessen, der Nationalpark Kellerwald-Edersee und natürlich die Speerspitze der Umweltschutzbewegung: HessenForst. Und weil alle Beteiligten so großartige Arbeit geleistet haben, wurde der Kahlschlag auch mit staatlichen Fördergeldern subventioniert. Und nein, ich bin nicht verrückt!

Hier geht es zu meinem Artikel: Presse zum Kahlschlag am Wüstegarten.

Rehabilitation nach Schädel-Hirn-Trauma

Human skull side bones numbered

2. Scheitelbein, 8. Schläfenbein

… Bruch des linken Schlüsselbeins … Bruch des linken Schläfenbeins … Bruch des linken Scheitelbeins … Bruch des linken Felsenbeins (Teil des Schläfenbeins, umgibt das Innenohr) … Wenn Ärzte sich meinen Entlassbericht aus der Klinik durchlesen, holen sie in der Regel tief Luft und sagen lange Zeit erst einmal gar nichts: Dann folgt häufig „Puuuh!“, „Mannomann!“, „Oha!“ oder „Junge! Junge!“ und dann setzen sie eine mitleidige Miene auf. Neulich fragte mich einer: „Wie unglücklich sind Sie denn gefallen, dass sogar das Felsenbein gebrochen war? Das ist doch der härteste Schädelknochen!“ Weiterlesen

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Schädel-Hirn-Trauma

Franz-Josef Adrian, Autor dieses Blogs, hat Ende August einen katastrophalen Fahrradunfall gehabt und dabei ein lebensgefährliches Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Mehrere Operationen haben zwar sein Leben gerettet, aber es bleiben schwere körperliche und geistige Behinderungen. Ob und wann sich sein gesundheitlicher Zustand wieder bessert, ist völlig unklar.

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