Projektleiter Rainer Paulus zum Kahlschlag am Wüstegarten

Irgendetwas stimmt nicht mit dem 5 ha großen Kahlschlag am Wüstegarten. An dieser „Biotoprenaturierung“ des Naturschutzgroßprojekts Kellerwald-Region ist irgendetwas faul: Fragen werden nicht beantwortet, Verantwortliche sind telefonisch nicht erreichbar, amtliche Dokumente dürfen nicht veröffentlicht werden, die Gesprächsatmosphäre ist eisig. Lesen Sie selbst, was mir passierte, als ich von Projektleiter Rainer Paulus wissen wollte, wie viele Fördergelder für den Kahlschlag am Wüstegarten geflossen sind: Projektleiter Rainer Paulus zum Kahlschlag am Wüstegarten.

Neue Fotos des Buchenurwalds von Uholka

Nachdem ich aufgrund des Unfalls monatelang nichts in unserem Garten machen konnte, kämpfe ich zur Zeit täglich stundenlang gegen das Unkraut und trage Quecke, Hahnenfuß, Gänsediestel und Giersch eimerweise auf den Sondermüll. Für die Webseite bleibt wenig Zeit. Aber die letzten Tage hat es viel geregnet und so habe ich zwei neue Panoramafotos und einige Einzelfotos vom Buchenurwald Uholka in der Ukraine hochgeladen. Außerdem ergänze ich die Fotos mit aktuellen Zahlen aus der Inventur dieses größten Buchenurwalds Europas, die gemeinsam von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft in Birmensdorf, der Ukrainischen Nationalen Universität für Forstwirtschaft in Lemberg und dem Biosphärenreservats Karpaten in Rakhiv durchgeführt wurde.

Hier geht es zum Update meines Artikels: Wanderung Welyka Uholka.

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Wanderung Welyka Uholka

Im Buchenurwald von Uholka habe ich mehrfach die Wanderung von Welyka Uholka gemacht. Heute veröffentliche ich ein erstes Panoramafoto in drei verschieden hohen Auflösungen. In den nächsten zwei Monaten mache ich Pause. Ich muss noch einmal in die Klinik.

Hier geht es zum Artikel: Wanderung Welyka Uholka

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Ein Mischwald als Begründung für den Kahlschlag am Wüstegarten

Warum wurden Ende 2015 am Kellerwaldturm auf dem Gipfel des Wüstegartens 5 ha Fichtenwald kahlgeschlagen?

Die Verantwortlichen geben an, der Kahlschlag diene dem Schutz der Natur. Denn die Fichten seien vom Menschen gepflanzt, sie gehörten da von Natur aus gar nicht hin. Normalerweise wachse am Wüstegarten ein Mischwald aus Birken, Ebereschen und Bergahorn. Die Idee mit diesem Mischwald taucht zum ersten Mal im Jahr 2006 auf, und zwar in einem wichtigen Gutachten von Markus Schönmüller, dem Leiter eines Planungsbüros für Ökologie, Naturschutz und Landschaftspflege. Neun Jahre später hat er in einem Leserbrief den Kahlschlag mit markigen Worten verteidigt.

Ich halte nicht nur die Beschreibung des Mischwalds im Gutachten für mangelhaft, sondern auch die dazu gehörende Fotodokumentation. Hier geht es zu meinem Artikel: Grunddatenerfassung für das FFH-Gebiet „Hoher Keller“

Maßnahmenplan für das FFH-Gebiet „Hoher Keller“

Stellen Sie sich vor, Sie erstellen mit einem Gärtner einen Maßnahmenplan für die Pflege Ihres Gartens: Hecken schneiden, Rasen vertikutieren, Stauden pflanzen und Unkraut jäten. Dann kommen sie abends nach Hause und sämtliche Obstbäume sind weg! Etwas ganz Ähnliches scheint am Wüstegarten im FFH-Gebiet „Hoher Keller“ passiert zu sein.

2014 wurde der Maßnahmenplan für dieses Schutzgebiet veröffentlicht. Er enthält nicht weniger als 24 Maßnahmen. Aber nirgendwo steht etwas von einem 5 ha großen Kahlschlag am Wüstegarten. Hier geht es zu meinem Artikel: Maßnahmenplan für das FFH-Gebiet „Hoher Keller“.

Wanderung zur Passierstelle von Welyka Uholka

In meinem dritten Artikel über den Buchenurwald von Uholka beschreibe ich den Weg vom Hotel Silberparadies zur Passierstelle des Biosphärenreservats. Nicht nur der Urwald hat mich tief beeindruckt, sondern auch die Häuschen auf dem Weg dorthin mit ihren kleinen Viehställen und großen Gemüsebeeten.

Hier geht es zu meinem Artikel: Wanderung zur Passierstelle von Welyka Uholka

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Tag des Waldes in Porta Westfalica

21. März ist „Tag des Waldes“. In Vorfreude auf diesen Festtag hat die Firma Forst- & Agrarservice A. F. Pape Nolte vom 17. – 18. März am Mindener Weg in Porta Westfalica in der Lücke zwischen den Häusern mit den Hausnummern 9 und 11 rund 0,15 ha Wald gerodet. Ich wohne in unmittelbarer Nachbarschaft und die Rodung war für meine Genesung nicht förderlich.

Ein ausführlicher Hintergrundbericht folgt.

Posttraumatische Belastungsstörung

Ich weiß noch genau, wie ich wochenlang im Krankenhaus lag und mir geschworen habe, nie wieder einen Brief an irgendein Forstamt oder irgendeine Umweltbehörde zu schreiben. Nie wieder! Das Leben ist so kurz und derartige Briefe sind doch völlig sinnlos.1 Und jetzt habe ich es schon wieder getan! Ich bin doch verrückt!

Verbissene Vogelbeeren auf dem vergrasten Kahlschlag am Wüstegarten

Hier geht es zu meinem Artikel: Fragen an das Bundesamt für Naturschutz.

  1. siehe z. B. die Antworten der Umweltministerien zu Kahlschlägen im Nationalpark Harz []