Greenpeace hilft keinem Schwein

Bei meiner Recherche zu Greenpeace und den Urwäldern Rumäniens1 stieß ich zufällig auf die folgende Meldung:

Erfolg? Lidl? Mein Interesse war geweckt. Ich habe mehrere Wochen recherchiert und daraus hervorgegangen ist der folgende Artikel über eine grüne Lüge2: Greenpeace hilft keinem Schwein.

  1. siehe Gesche Jürgens und das rumänische Ablenkungsmanöver []
  2. siehe Die grüne Lüge []

Neoliberalismus und Umweltpolitik

BUND, NABU, WWF, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace – alle großen Umweltschutzorganisationen setzen auf den mündigen Verbraucher: Er soll sich beim Einkauf für Recyclingpapier und gegen Frischfaserpapier entscheiden. Seit Jahrzehnten informieren die Organisationen über die Vorteile von Recyclingpapier und machen Werbung für das Umweltzeichen des Blauen Engels. Umweltschutz durch kritischen Konsum!

Aber diese politische Strategie ist gescheitert: Die Altpapiereinsatzquoten beim Hygienepapier sinken seit Jahren und beim Grafikpapier stagnieren sie auf niedrigem Niveau.

Trotzdem denken die Organisationen nicht um: Ein staatliches Verbot von Frischfaserpapier kommt für sie nicht in Frage. Der Staat darf und soll nicht in den freien Markt für Papier eingreifen. Die Organisationen sind gefangen im neoliberalen Denken. Ihre Funktionäre sind „verkleidete Neoliberale“ (Bill Mitchell).

Hier geht es zu meinem Artikel: Das Fiasko der Umweltschutzorganisationen beim Altpapier.

Quiz Hygienepapier – Frage 1

Zum Hygienepapier rechnet man Toilettenpapier, Binden, Windeln, Küchenrollen, Taschentücher, Kosmetiktücher u. v. a. m.1  Jetzt die Quizfrage: Welche Kurve entspricht dem Verbrauch2 Deutschlands seit der Jahrtausendwende? Kurve A oder B?

Kurve A

Kurve B

Die richtige Antwort finden Sie auf der nächsten Seite. Weiterlesen

  1. Eine vollständige Auflistung finden Sie zum Beispiel hier: Hygienepapier. []
  2. Mit Verbrauch ist der sog. rechnerische Verbrauch gemeint. Rechnerischer Verbrauch = Produktion + Import – Export []

Gesche Jürgens und das rumänische Ablenkungsmanöver

Ein Drittel der ZDF-Dokumentation „Die Wahrheit über das Heizen mit Holz“ berichtet über das Abholzen der rumänischen Urwälder. Ich halte auch diesen Teil der Dokumentation für sehr ärgerlich und schlecht gemacht. Es führt zu nichts anderem als einer „3-Sekunden-Wut“ (Nico Semsrott) und dem diffusen Gefühl „Da müsste man wirklich mal was machen!“. Ich präsentiere Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Pelletimporten aus Rumänien, die so gar nicht zu den Behauptungen von Gesche Jürgens von Greenpeace passen wollen. Außerdem veröffentliche ich einen Brief an das ZDF mit Fragen zum Film.

Lesen Sie hier meine ausführliche Kritik: Gesche Jürgens und das rumänische Ablenkungsmanöver.

Verstörende Zahlen zu Greenpeace

Wie hoch ist das Gehalt von Gesche Jürgens, der „Waldkampaignerin“ von Greenpeace, die eine Hauptrolle in der Reportage Die Wahrheit über das Heizen mit Holz spielt? Schätzen Sie! Und wie hoch ist Ihrer Schätzung nach das Gehalt ihres Chefs, des „Kampagnengeschäftsführers“ Martin Kaiser?

Die Zahlen finden Sie hier: Verstörende Zahlen zu Greenpeace.

Gesche Jürgens und die Pelletheizung ihrer Eltern

Gesche Jürgens ist sogenannte „Waldkampaignerin“ bei Greenpeace. Die Wälder, die Greenpeace interessieren, liegen sonderbarerweise immer ganz weit weg im Ausland. Noch nie gab es von Greenpeace eine Waldkampagne für das Ruhrgebiet, den Harz oder den Bayerischen Wald. Jürgens twittert fast ausschließlich über Polen, Rumänien und Indonesien:

Ihr Auftritt im Film „Die Wahrheit über das Heizen mit Holz“ war eine Katastrophe. Hier geht es zum ersten Teil meiner Kritik: Gesche Jürgens und die Pelletheizung ihrer Eltern.

Wundersame Biotopbaumvermehrung – Fortsetzung

Obwohl sich im März 2017 die Biotopbäume in einem Waldstück nahe Porta Westfalica auf wundersame Weise vermehrt haben, schweigen sich alle Förster bis hinauf zur Führungsebene von Wald und Holz NRW über die genaue Anzahl pro ha aus. Erst nach Intervention des Landebeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit antwortet Herr Barkmeyer, stellvertretender Leiter des Landesbetriebs, und seine sehr kurze Antwort wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet: „Ca. 25 Biotopbäume“ sollen es sein – und zwar „auf jedem Hektar“. Das wären mehr als doppelt so viele, wie der FSC fordert. Ich möchte Klarheit und schreibe Herrn Barkmeyer einen Brief.

Gruppe von 4 Überhältern, die als Biotopbäume ausgezeichnet wurden; im Hintergrund Stangenholz

Lesen Sie hier meine zwei neuen Kapitel über die wundersame Biotopbaumvermehrung in Porta Westfalica: Das Biotopbaumgeheimnis und Brief an Herrn Barkmeyer vom 8.1.2018.

Wundersame Biotopbaumvermehrung in Porta Westfalica

Weihnachten ist die Zeit der Wunder. Deshalb möchte ich über ein Wunder berichten, das sich in Porta Westfalica zugetragen hat: Die Biotopbäume haben sich nach einer Email an den Förster auf wundersame Weise vermehrt.

Lesen Sie hier meinen Artikel, der das Wunder mit zahlreichen Fotos dokumentiert und bei dem es sich nicht um eine Satire handelt: Wundersame Biotopbaumvermehrung in Porta Westfalica.